Vivantes Klinikum im Friedrichshain
Seit dem 1. Januar 2026 wird die Klinik für Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie am Vivantes Klinikum im Friedrichshain unter der Leitung von Dr. med. Nicolle Reinhold als eigenständige Klinik geführt. Neben dieser Klinik besteht weiterhin die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe unter der Leitung von Prof. Dr. Lars Hellmeyer.
Reinhold studierte Humanmedizin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und promovierte an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Die Anerkennung des Schwerpunkts Gynäkologische Onkologie erhielt sie 2018 durch die Ärztekammer Berlin. Darüber hinaus verfügt sie über umfangreiche Zusatzqualifikationen, unter anderem in Kolposkopie, Strahlen- und Laserschutz sowie in Studien- und Qualitätsarbeit.
Zu ihren beruflichen Stationen gehören die Oberhavel Kliniken GmbH am Standort Oranienburg und die Park-Klinik Weißensee, wo sie als Fachärztin und Oberärztin arbeitete und die Koordination eines zertifizierten Gynäkologischen Krebszentrums verantwortete. Seit August 2021 ist sie in der Gynäkologie am Vivantes Klinikum im Friedrichshain tätig, seit September 2023 als Leiterin der operativen Gynäkologie und Gynäkologischen Onkologie und seit Oktober 2024 als Leiterin des zertifizierten Gynäkologischen Krebszentrums.
Sie ist Mitglied mehrerer nationaler Fachgesellschaften, darunter der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) sowie der Nord-Ostdeutschen Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie (NOGGO). Aktuell absolviert Reinhold ein berufsbegleitendes MBA-Studium im Bereich Medical Leadership.
Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk
Seit dem 1. Januar 2026 steht die Neurologie in den Kliniken des Theodor-Wenzel-Werks (TWW) unter neuer ärztlicher Leitung: Prof. Dr. med. Cornelia Kornblum hat die Position der Chefärztin der Neurologie übernommen.
Nach ihrem Medizinstudium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn promovierte sie an der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB). 2008 habilitierte sie im Fach Neurologie mit Arbeiten zur chronisch-progressiven externen Ophthalmoplegie, einer mitochondrialen Krankheitsentität. 2014 wurde ihr die Bezeichnung „Außerplanmäßige Professorin” verliehen.
Zuletzt war sie Direktorin der Klinik für Neuromuskuläre Erkrankungen am UKB und verantwortete dort zudem die neurologische Ambulanz und Neurophysiologie im Zentrum für Neurologie. Zuvor war sie viele Jahre als Oberärztin tätig, leitete die neuromuskuläre Arbeitsgruppe mit eigenem Muskellabor und gründete ein Neuromuskuläres Studienzentrum.
Ihre klinischen Schwerpunkte liegen insbesondere in der Diagnostik und Therapie neuromuskulärer, mitochondrialer und seltener Erkrankungen sowie in der neurologischen Funktionsdiagnostik.
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