Berliner Filmpremiere: „Nachbeben“

Das Spielfilmdebüt „Nachbeben“ der jungen Dänin Zinnini Elkington wirft einen intensiven Blick auf die Verantwortung, die Menschen in medizinischen Berufen auf sich laden müssen. Der Film feiert am 22. April seine Berlin-Premiere im Kino in der Kulturbrauerei.

Über den Film

Auf der überlasteten Schlaganfallstation eines Krankenhauses beginnt der Tag für die erfahrene Neurologin Alexandra wie so viele zuvor: zu wenig Personal, zu viele Entscheidungen, ein ständiger Kampf gegen die Uhr. Die Ärztin arbeitet schnell, präzise, routiniert; sie hat gelernt, im Ausnahmezustand zu funktionieren. Als der 18-jährige Oliver mit seiner Mutter Camilla die Station betritt, wirkt sein Zustand zunächst unspekta­kulär. Alexandra stuft seine Symptome als harmlos ein, eine Kollegin äußert leise Zweifel, doch in der Hektik der Station verhallen Warnungen leicht. Oliver wird nach Hause geschickt, doch nur kurze Zeit später bricht er in der Station zusammen.

Was darauf folgt, ist ein präzise beobachteter, psychologischer Thriller: Eltern suchen Antworten, Kolleg:innen rücken ab, Hierarchien beginnen zu wanken. Und mittendrin wird Alexandra mit der Möglichkeit eines folgenschweren Irrtums und den emotionalen Nachwirkungen eines Moments konfrontiert, der ihr Selbst­verständnis erschüttert.

Berlin-Premiere

„Nachbeben“ feierte unter dem Internationalen Titel „Second Victims“ beim Filmfest Hamburg seine Deutschlandpremiere und wurde mehrfach preisgekrönt. Der mit Trine Dyrholm und Özlem Saglanmak hochkarätig besetzte Film wird am 7. Mai 2026 in den deutschen Kinos starten.

Am Mittwoch, 22. April 2026 findet die Berlin-Premiere im Kino in der Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg statt, in Anwesenheit der Regisseurin und Drehbuchautorin Zinnini Elkington und der Hauptdarstellerin Özlem Saglanmak. Nach dem Film moderiert Knut Elstermann (radio eins) ein Filmgespräch mit beiden Beteiligten. Gezeigt wird die deutsche Synchronfassung.

Der Kartenvorverkauf hat begonnen.

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